Die Gruga ist eine der schönsten Parkanlagen Deutschlands sowie die grüne Lunge unserer Stadtteile. Damit das so bleibt, haben GRÜNE sich erfolgreich gegen einen überdimensionierten Messe-Ausbau in den Grugapark eingesetzt. Mit dem Projekt "Kur vor Ort" haben wir geholfen, den Blumenhof aus dem "Tal der Tränen" herauszuholen und zu einem hervorragend angenommenen Ort für Wellness und Fitness zu entwickeln.
GRÜNE werden sich auch weiterhin konsequent für den Erhalt unserer Grünflächen kraftvoll engagieren, insbesondere im eng bebauten Rüttenscheid. So konnten bereits im Flächennutzungsplan wertvolle Grünanlagen gesichert werden. Wir haben den Umbau der Brückenrampen an der Martinstraße zu Grünflächen unterstützt. Planungen wie die Tiefgarage unter der Haumannwiese werden auch in Zukunft keine Chance mit GRÜN haben. Zahlreiche Baumpflanzungen konnten wir bereits vornehmen und bedrohte Bäume unter Schutz stellen. Dies werden wir auch weiterhin mit Nachdruck tun.
Die Kultur-Straßenbahnlinie 107 bleibt bis Bredeney erhalten und wird nicht stillgelegt. Auch einen unsinnigen Umbau zur U12 mit 1 Meter hohen Mittelbahnsteigen und zahlreichen Baumfällungen konnten wir verhindern. Jetzt kommen künftig barrierefreie Niederflurbahnen (wie auf der 105) zum Einsatz und eine Fehlinvestition konnte vermieden werden.
Zukünftig möchten wir die Nachtexpresse stärken, insbesondere mit einer Linie über die Ruhrallee und einer Nachtverbindung zwischen Rüttenscheid und Stadtwald.
Gemäß diesem Motto haben wir GRÜNE uns konsequent für den Ausbau erneuerbarer Energien eingesetzt. So haben wir mit Unterstützung des ALLBAU, der Stadtwerke Essen und der EVAG diverse Photovoltaikanlagen ("Strom aus der Sonne") auf Gebäuden in der Stadt und im Bezirk gebaut (Blumenhof/Gruga, Rathaus, EVAG-Pavillon am Hbf). Weitere werden bürgerfinanziert auf Schuldächern folgen (Bürgersolaranlagen).
Um die Gebäude des Grugaparkes auf kostengünstigere, umweltfreundliche Energien umzustellen, ist ein Bio-Masse-Heizwerk im Bau. So wärmen künftig Rasenschnitt und Holzhackschnitzel ökologisch vorbildlich die Gruga-Gebäude.
Auf GRÜNE Initiative konnten im Stadtgebiet über 200 (!) Einbahnstraßen für den Radverkehr geöffnet werden. Mit GRÜNER Hilfe wird der Grugabahnradweg künftig attraktiv über Rampen mit Schönleinviertel und Rüttenscheider Straße verknüpft. Ebenso soll das Rommenhöller-Gleis zu einer Direktverbindung zwischen Rüttenscheid und Bergerhausen ausgebaut werden.
Auch der Fußweg von und zur Gruga wird dadurch wesentlich verbessert. Gemeinsam mit den vielen Radrouten auf ehemaligen Bahntrassen (Grugabahn) wollen wir den Radverkehrsanteil beim Gesamtverkehrsaufkommen (modal split) weiter erhöhen und das Fahrrad als Alltags- und Freizeitverkehrsmittel attraktiver machen.
Wir wollen attraktive Plätze: Der Rüttenscheider Stern soll statt Parkplatz endlich der Mittelpunkt des Stadtteils werden. Die Rüttenscheider Straße möchten wir zeitweise den Fußgängern zur Verfügung stellen.
Der Rüttenscheider Marktbrunnen wurde auch auf unsere Initiative wieder in Betrieb genommen, den Platz selbst wollen wir auch weiter aufwerten. Eine Bewohnerparkregelung für Rüttenscheid soll unnötige Verkehre vermeiden.
Wir unterstützen den Umbau der Frankenstraße zu einer lebendigen, begrünten Verkehrsader auch für Fußgänger und Radfahrer. Für alle Stadtteile möchten wir ein Alleenprogramm, um den Straßen wieder "ein Gesicht" zu geben. In Bergerhausen möchten wir eine Diskussion über einen lebendigen Mittelpunkt des Stadtteils anstoßen.
Wir haben mitgekämpft für den Erhalt des Film-Studios im Glückaufhaus. Die Stadtteilbücherei erhielt nach unserer Forderung einen jährlichen Zuschuss der Bezirksvertretung. Die Rekordausleihzahlen bestätigen uns darin, dies auch weiterhin beizubehalten.
Zur Erinnerung und Information an die bewegte Geschichte der Stadtteile wurde ein altes Eisenbahnsignal am ehemaligen Güterbahnhof Rüttenscheid aufgestellt, eine weitere Erinnerungstafel wird an der Rüttenscheider Straße folgen. Ein Mahnstein an der Von-Seeckt-Straße beleuchtet seit diesem Jahr die Rolle der Reichswehrgeneräle von Seeckt und von Einem kritisch.
Fluglärm ist ein Thema, das auch Stadtwald, Rellinghausen und Rüttenscheid bewegt und dort thematisiert werden muss.
Wir haben dafür gekämpft, die Schillerwiese öffentlich zugänglich zu belassen. Auch in den nächsten Jahren werden wir uns für einen starken „Jedermannsport“ einsetzen, ebenso für den Schutz der Grünflächen und des Bolzplatzes am Rüttenscheider Schwimmzentrum bei evtl. Aus- und Umbauvorhaben.